04.01.11: Ist ein Ende absehbar?

Seit inzwischen mehr als vier Wochen hat uns der Winter mehr oder weniger fest im Griff. Schnee türmt sich an den Straßenrändern und in den Vorgärten, an Zebrastreifen und Bushaltestellen. Wo im November eine zweispurige Straße war, hofft aktuell jedeR AutofahrerIn, ohne Gegenverkehr durchzukommen. Denn Gegenverkehr bedeutet Stillstand und Zurücksetzen für eineN der beiden.
FußgängerInnen müssen mehr oder weniger akrobatische Fähigkeiten beweisen, um über die nicht immer gut geräumten Gehwege an ihr Ziel zu gelangen, ohne unterwegs von Dachlawinen oder Eiszapfen getroffen zu werden.
Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist, kennt noch andere Seiten des Winters: Linieneinstellungen, Umleitungen, Verspätungen und Zugausfälle sind fester Bestandteil des Alltags geworden.

Abfahrtstafel an einem Bahnhof

Abfahrtstafel an einem Bahnhof, Foto: Michael Schad - wupperbild.com

Nun prophezeien die Wetterfrösche Meteorologen eine Änderung. Es soll Tauwetter geben – wirklich und überall.

Wir hätten es wohl auch verdient wie ein Läufer eine Pause nach Erreichen des Ziels. Einmal alles abschmelzen bitte. Dann bleibt noch immer genug Zeit für den (Neu-)Einkauf von Streusalz, Winterschuhen (falls irgendwo noch welche auftauchen), Winterreifen (für die bislang Unbelehrbaren) … und auch für Winterwetter.


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