Was steht auf meinem (((e-Ticket drauf?

Ein Problem, das sicher einige bei dem seit 1. Januar 2011 in Wuppertal angewandten Vordereinstieg umtreibt, ist die Frage nach den Daten, die sie beim Betreten des Busses als Abonnement preisgeben.

Nahezu zeitgleich mit dem“Kontrollierten Vordereinstieg“ wurde der neue elektronische Personalausweis eingeführt. Beides verbindet RFID. Dies ist die Technologie,  mit der Daten aus den Dokumenten nahezu berührungslos gelesen werden können.

Um den neuen Personalausweis einer breiteren Bevölkerungsschicht nahe zu bringen, gibt es eine Kampagne. Dabei verteilen die Projektpartner kostenlos ein „IT-Sicherheitskit mit Basislager*„. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gehört wegen des dort eingesetzten (((eTickets auch zu den Projektpartnern.  Eine Kombination aus Lesegerät und CD-Rom ist deshalb z. B. auch bei den Wuppertaler Stadtwerken erhältlich. In den Kundenzentren Alter Markt und Wall werden sie – solange der Vorrat reicht – kostenlos abgegeben.
*** Stand Ende September 2011 gibt es reichlich Sicherheitskits zum Mitnehmen im KundenCenter Barmen. ***

Die CD-Rom enthält neben den Treibern für das Lesegerät das Programm „TicketInfo“. Damit lassen sich die auf dem (((eTicket gespeicherten Daten auslesen.

Ausgelesenes Ticket2000

Jetzt kann jedeR nachvollziehen, welche Daten auf dem (((eTicket gespeichert sind. Wieviel davon im Bus dem Fahrer angezeigt wird, ist abhängig von den im jeweiligen Unternehmen eingesetzten Lesegeräten. Grundsätzlich wird in Wuppertal und Remscheid zunächst nur signalisiert, dass ein (((eTicket gültig oder ungültig ist.
Auf Anforderung erhält der Fahrer dann weitere Informationen zur Art des Tickets, zum Geltungsbereich und bei personalisierten Fahrkarten auch zum Inhaber. Damit lässt sich dann feststellen, ob das Ticket so eingesetzt wird, wie es sein soll.

*) Das kommt also dabei heraus, wenn man Texte korrigieren lässt … Basisleser … muss es natürlich heißen. Sorry.

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