Und plötzlich wackelt alles …

Es war kurz nach der Mittagspause, als ich in meinem Büro in der Innenstadt von Wuppertal-Barmen vor dem nächsten Termin noch schnell die neuesten E-Mails las. Auf einmal begann der Monitor deutlich sichtbar und auch mit Geräuschen zu wackeln, der Drucker machte mit. Auch die Wände und das große Fenster schienen sich zu bewegen. Unter den Füßen fühlte es sich an, als würde der Boden in Wellen auf und ab wabern. Was ist das? Die Frage hatte ich mir in Gedanken noch nicht zu Ende gestellt, da war mir auch schon klar: das musste ein Erdbeben sein!

Schnell tippte ich den Suchbegriff #erdeben bei Twitter ein und schon las ich viele Meldungen aus dem Mittelrheingebiet, der Eifel, dem Ruhrgebiet, vom Niederrhein – alle beschrieben das Gleiche.

Ein Link zum Deutschen GeoForschungszentrum brachte die Gewissheit: Die Erde hat gebebt. Unter einem kleinen Ort an der Lahn. Die Stärke wurde zunächst mit 4,8 angegeben, später auf 4,4 bzw. 4,5  korrigiert.

Wie mag es erst sein, wenn ein Beben mit einer Stärke von 5 oder 6 zuschlägt und das Zentrum des Bebens noch näher ist? Welche Sicherheit bieten unsere Häuser, Straßen und die technische Infrastruktur in einem solchen Fall?

Wie ich gerade sehe, hat es bislang drei weitere Erdstöße heute gegeben. Das ist ja ein unruhiger Valentinstag in Deutschland …


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