Müngstener Brücke – Hängepartie ohne Ende

In den letzten Wochen gab es hier zum Thema Müngstener Brücke nichts zu lesen, weil es einfach nur noch traurig ist.

Inzwischen kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass DB Netz die Brücke (und weil es so praktisch ist – man denke auch an den Rauenthaler Tunnel -, gleich die ganze Strecke) aufgeben will.

Erst hat man versucht, die örtliche Politik mit einem Sanierungskonzept zu besänftigen. Dann weiter gezögert und die Unterlagen beim EBA mit satter Verspätung eingereicht.

Als dann (wider Erwarten) eine Freigabe kam, war die zu aller Verwunderung nicht ausreichend für die regelmäßig eingesetzten Fahrzeuge. Aber es wird erstmal so getan, als sei alles im grünen Bereich. Mit vermeintlich gewandten Worten wird versucht, den wenig bis nicht denkenden Fahrgästen ein paar Phrasen vorzuwerfen, die bei genauem Hinhören aber schon recht holprig sind.

Dass man es dann noch wagt, gegen eine Auflage der Betriebsgenehmigung zu verstoßen, ist einfach ungeheuerlich. Wer dem EBA solche öffentlichen Steilvorlagen liefert, darf sich nicht wundern, dass vor Ort kontrolliert wird.

War es DB Netz, die die Nutzung im Rahmen des angemeldeten Fahrplans erlaubt hat? War es DB Regio, die die Auflagen kannte und bewusst dagegen verstieß?

Es bleibt nur zu hoffen, dass letztlich nicht  einzelne Lokführer zur Verantwortung gezogen werden, weil sie gefahren sind. Die Schuldigen sitzen deutlich höher!

Mit welchen Bußgeldern werden die Fahrten bis zur Untersagung geahndet?

Redet man in und zwischen den Quantillionen verschiedenen Bundesbahn-Nachfolgeunternehmen nicht miteinander? Ist es noch möglich, ohne Lupe Eisenbahn-Sachverstand in den Teppichetagen zu finden?

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