*** Warnstreik *** Stillstand bei Bussen und Bahnen ***

Es geht weiter – zweite Warnstreikrunde

Nachdem die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt haben, dies von den Gewerkschaften jedoch als unzureichend abgelehnt worden ist, wird nun  wieder zum Warnstreik aufgerufen.

Die Gewerkschaft ver.di hat inzwischen bestätigt, dass sie ihre Mitglieder in NRW für den 22.03.12 erneut zum Warnstreik aufgerufen hat. Unmittelbar im Anschluss haben kommunale Einrichtungen und Verkehrsbetriebe begonnen, auf (höchst wahrscheinliche) Einschränkungen hinzuweisen.

Betroffen sein werden die Nahversbetriebe von Bochum, Castrop-Rauxel, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Köln, Leverkusen, Mülheim, Remscheid, Solingen, Wuppertal

Informationen zum Verkehrsverbund Rhein Sieg 

Weitere Städte und Betriebe bitte mit Quellenangabe als Kommentar posten!

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Das waren die Infos zum erten Warnstreiktag:

Gleich zu Beginn der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst ruft die Gewerkschaft ver.di ihre Mitglieder zum Warnstreik auf. Am Montag und Dienstag sollen Rheinland-Pfalz und Hessen den Anfang machen. Für Mittwoch, 8. März, sind dann weitflächige Streiks in Nordrhein-Westfalen geplant.

Nicht nur der örtliche Nahverkehr wird betroffen sein, in vielen Orten werden auch die Mülltonnen nicht geleert oder Kindertagesstätten nur mit Notbesetzung öffnen.

Zum Streik aufgerufen wird für den ganzen Mittwoch. Als letztes werden die Nachtfahrten von Dienstag auf  Mittwoch fahren bis zum Betriebsschluss unterwegs sein, je nach Betrieb zwischen 0 und 2 Uhr. Am Mittwoch wird niemand ausfahren. Die ersten Fahrten werden wieder am Donnerstag früh zu Betriebsbeginn gegen 5 Uhr erfolgen.
Nicht betroffen sein werden die S-Bahnen, sowie der Nah- und Fernverkehr der Eisenbahnen. Der Müngstener und die S-Bahnen werden also unterwegs sein.

Auch kommunale Einrichtungen wie Kindergärten, Bibliotheken oder Schwimmbäder werden betroffen sein. Bei Ämtern kann es zu Schließungen oder langen Wartezeiten kommen. Zum Teil werden Notdienste eingerichtet. Nähere Informationen gibt es zumeist auf den Internetseiten der Städte.
Da Lehrer an den Schulen Landesbedienstete sind und die Tarfiverhandlungen nur den Kommunal- und Bundesbereich betreffen, wird der Unterricht stattfinden.

Nach bisherigen Informationen sollen folgende Städte betroffen sein (ohne Gewähr für die Vollständigkeit):

  • Bochum
  • Castrop-Rauxel
  • Dortmund
  • Düsseldorf
  • Duisburg
  • Essen 
  • Gelsenkirchen
  • Herne
  • Köln
  • Leverkusen
  • Mülheim
  • Remscheid
  • Solingen
  • Wuppertal

Weitere Städte und Betriebe bitte mit Quellenangabe als Kommentar posten!

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