32. Passione vivente – Italienische Karfreitagsprozession 2012

Mit viel Engagement und großem persönlichen Einsatz begeht die Missione Cattolica Italiana in Wuppertal alljährlich die Kar- und Ostertage. Den Höhepunkt stellt die Passione Vivente dar. Bei der Karfreitagsprozession werden die Stationen des Leidens und Sterbens von Jesus Christus inmitten der Stadt nachgespielt.

Was auf manchen wirken mag wie ein Schauspiel,  ist für andere jedoch mehr. Die Darsteller, die Teilnehmer der Italienischen Gemeinde, aber auch viele nicht-italienische Teilnehmer empfinden in der Darstellung die Leidensgeschichte nach.

Die Passion beginnt im Deweertschen Garten mit dem Verrat des Judas und der Festnahme Jesu und zieht von dort  über die Friedrich-Ebert-Straße zum Laurentiusplatz. Dort wird die Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus dargestellt. Im weiteren geht es über Herzog- und Poststraße zum Neumarkt. Dort trifft der Verurteilte die Frauen, unter ihnen Maria und Veronika. Es folgt das längste Wegstück, das gleichzeitig auch immer die meisten Behinderungen für den Bus- und Individualverkehr mit sich bringt. Über die Kreuzung Morianstraße geht es auf den Hofkamp und weiter die steile Wortmannstraße hinauf bis auf die Hardt. Dort findet zunächst die Szene statt, in der ein zufällig vorbeikommender Gärtner gezwungen wird, das Kreuz zu übernehmen. Die letzte Station, die Kreuzigung, findet alljährlich auf der Wiese unterhalb der Grillhütte statt.

Auch in diesem Jahr folgten Tausende dem Kreuz und lebten so deutlich sichtbar ihren Glauben mitten in der Stadt.

Eine Bildergalerie ist bei Flickr eingestellt – bitte hier klicken.

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