Zum Tage: Weißer Sonntag

Jerusalem, Dominus flevit mit Blick zum Tempelberg
Foto: Michael Schad - wupperbild.com

Der Sonntag nach Ostern ist bekannt als „Weißer Sonntag“. Der Begriff stammt von den weißen Kleidern, die auch heute noch von den Kindern getragen werden, die zum ersten Mal in der katholischen Kirche an der Mahlgemeinschaft teilnehmen.
Urspünglich hat der Name jedoch noch eine andere Bedeutung.
In der frühen Kirche wurden in der Osternacht häufig Erwachsene getauft und empfingen gleichzeitig zum ersten Mal die Kommunion. Bis zum Sonntag nach Ostern trugen sie als Zeichen für die Taufe das weiße Gewand.

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