29.07.14: Auf den Anschlag folgt die Solidarität

Der Brandanschlag auf die Bergische Synagoge in Wuppertal, der in der Nacht auf den 29.07.14 verübt worden ist, hat quer durch Politik, Parteien und Konfessionen in Wuppertal, Nordrhein-Westfalen, aber auch deutschlandweit und sogar international Bestürzung ausgelöst. Bei dem Anschlag, bei dem Brandsätze im Eingangsbereich der Synagoge und in deren Umfeld geworfen wurden, entstand nach ersten Erkenntnissen nur geringer Sachschaden. Ein Tatverdächtiger wurde in Tatortnähe festgenommen.

Am späten Nachmittag versammelten sich nach Polizeiangaben rund 250 Personen an der Synagoge, um ihre Solidarität zur Jüdischen Kultusgemeinde auszudrücken. In kurzen Wortbeiträgen wurde sowohl von Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung als auch vom Sprecher der Wuppertaler Moscheen,  Mohamed Abodahab, klar gestellt, dass Angriffe auf religiöse Stätten immer ein Angriff auf alle Menschen in der Stadt und mit nichts zu rechtfertigen seien.


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