Wuppertal hat keinen Platz für Rassismus

Anfang Oktober startete eine Anti-Rassismus-Kampagne zur Solidarisierung mit Geflüchteten und zur Positionierung gegen Rassismus.

Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz suchte Gruppen, die rassistischen Ressentiments mit zivilgesellschaftlichem Engagement und Solidarität mit der klaren und eindeutigen Aussage entgegentreten: Wir dulden keinen Rassismus!

Um dies sichtbar zu machen, haben über 20 Wuppertaler Vereine, Organisationen und Initiativen diese Aussage mit einem Banner an ihren Gebäuden in die Öffentlichkeit transportiert. (zur Galerie)

Eine Broschüre mit allen teilnehmenden Gruppen dokumentiert die Kampagne.

Die Banneraktion

In den letzten zwei Monaten wurden die Teilnehmer*innen mit einem Banner im Layout eines Ortseingangsschildes mit der Aufschrift „Wuppertal hat keinen Platz für Rassismus“ fotografiert. Von diesem Gruppenfoto wurde wiederum ein Banner erstellt, das die Teilnehmer*innen gut sichtbar an ihrem Gebäude außen aufhängen, damit eine breite Öffentlichkeit zum Thema Rassismus sensibilisiert wird.Wuppertal_hat_kein_Platz_fuer_Rassismus[1]

Das Problem heißt Rassismus

Darauf weisen die Banner der Öffentlichkeitskampagne jetzt an vielen verschiedenen Orten in Wuppertal hin.

Sie setzen ein deutliches, sichtbares Zeichen gegen Rassismus, um menschenverachtenden Einstellungen und Aktionen keinen Raum zu lassen, denn wir können und müssen als starke Zivilgesellschaft eintreten für Geflüchtete und Menschenrechte.

Von Oberbarmen bis Vohwinkel über Barmen, Elberfeld und Ronsdorf nahmen über 20 unterschiedliche Gruppen, Organisationen, Vereine, Einrichtungen an der Aktion teil:
AIDS-Hilfe Wuppertal e.V. / alpha e.V. / Alte Feuerwache Wuppertal / Arbeit und Leben e.V., Bergische VHS / die börse / Evangelische Kirchengemeinde Ronsdorf / Junior Uni /Förderschule Lernen Ost / Ganztagsgymnasium Johannes Rau / Katholikenrat Wuppertal mit Kardinal Woelki und Vertreter*innen der Wuppertaler Katholiken / Katholische Kirchengemeinde St. Joseph Ronsdorf / Nachbarschaftsgemeinschaft Jungstraße, Nornenstraße / OT Raphaelo / Utopiastadt / VEM / ver.di / Verein des Islam und Frieden e.V. / Vohwinkeler STV e.V. / Wichernhaus / WSV / Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V., START/ Wuppertaler Tafel e.V., Junge Tafel / Zentralbibliothek Kolpingstraße
Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Projektbereich „Partnerschaften für Demokratie“ durch Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e. V.


About this entry