Wuppertal sagt „Nein“ zu Rassismus

Wuppertal hat sich wieder einmal eindeutig positioniert: Nach Polizeiangaben waren es ungefähr 350 Menschen, die gegen Fremdenhass und Ausgrenzung auf die Straße gegangen sind. Sie standen damit geschätzten 70 Sympathisanten des rechten Spektrums gegenüber, die überwiegend von Auswärts angereist waren. Zunächst standen sich beide Gruppen auf dem Berliner Platz gegenüber und hielten ihre Kundgebungen ab. Noch bevor sich die Rechtssympathisanten auf dem Weg über die Berliner Straße nach Westen machten, waren schon große Teile der Gegenkundgebung durch die nördlich parallel verlaufende Normannenstraße in Richtung Wupperfelder Markt aufgebrochen. Dort wurde der rechte Demonstrationszug erneut mit einem gellenden Pfeifkonzert und „Haut ab“-Rufen bedacht. An der Werther Brücke kam es zu der geplanten Kundgebung der rechtsgerichteten Demonstranten. Lediglich der Kugelbrunnen am oberen Werth und eine Polizeikette trennte die Lager dort auf etwa 20 Meter voneinander. Auf der B7 begleiteten sechs Polizeipferde und mehrere Diensthunde den Demonstrationszug, mussten jedoch nicht gegen Personen eingesetzt werden. Über die Brücke Rolingswerth und die Winklerstraße erreichten die rechten Teilnehmer den Bahnhof Barmen, wo sie erneut auf eine große Gruppe Gegendemonstranten stießen. Dort begaben sich die Auswärtigen unvermittelt auf den Bahnsteig und verließen per Zug wieder die Stadt.

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